unsere Künstler*innen
Diese Künstler*innen arbeiten aktuell am Hertzbergplatz
Am Standort Hertzbergplatz von Young Arts Neukölln arbeiten aktuell verschiedene professionelle Künstlerinnen, die das Programm aktiv mitgestalten. Sie bringen unterschiedliche künstlerische Schwerpunkte, Techniken und Perspektiven ein und ermöglichen den Teilnehmenden ein vielfältiges kreatives Arbeiten. Dabei steht nicht nur das Vermitteln von künstlerischen Fähigkeiten im Vordergrund, sondern auch das gemeinsame Forschen, Experimentieren und Entwickeln eigener Ideen. Durch die enge Zusammenarbeit mit externen Künstler*innen entsteht ein inspirierendes Umfeld, in dem Kinder und Jugendliche unterstützt werden, ihre eigenen Ausdrucksformen zu finden und sich kreativ in die Gesellschaft einzubringen. 
Anna Caroline Arndt
Anna Caroline Arndt ist Regisseurin und bewegt am Standort Hertzbergplatz im Filmlab und im Offenen Atelier Bilder.
Anna Caroline Arndt ist eine Filmemacherin und Künstlerin aus Berlin. Sie arbeitet hauptsächlich im Bereich Dokumentar- und Spielfilm. Ihre Filme wurden auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt und ausgezeichnet. Außerdem gibt sie Workshops und arbeitet in der Kunst/Film-Vermittlung in unterschiedlichen Kultur-und Bildungskontexten. Am Standort Donaustraße macht sie das Offene Atelier „Film/Film-Lab“ und die Film-AG.
Calii
Calogero Luciano alias Caliimusik ist ein Berliner Webvideoproduzent, Aktivist und Medienkompetenz-Coach. Er leitet Medienkompetenzworkshops an Berliner Schulen und in Freizeiteinrichtungen, zudem setzt er sich öffentlich gegen Rassismus und Diskriminierung ein, u.a. mit regelmäßigen Produktionen auf seinem TikTok- und Instagram-Account.
Christopher Vogl
Der Fokus seiner (kunst-)pädagogischen, strukturellen und konzeptionellen Arbeit liegt darauf, Kindern gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.
Kunst- und Filmlehrer sowie Leiter der Jugendkunstschule Neukölln.
Der Fokus seiner (kunst-)pädagogischen, strukturellen und konzeptionellen Arbeit liegt darauf, mit den Mitteln der Kulturellen Bildung die Chancen sozial und familiär benachteiligter Jugendlicher zu verbessern und allen Kindern und Jugendlichen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Am Standort Hertzbergplatz gibt er Kurse mit digitalem Profil, wie die aktuell die Trickfilmwerkstatt.
Fiona Kelly
Fiona Kelly verarbeitet Geschichten, liebt das multimediale Gestalten und spielt mit eigensinnigen Formen.
Fiona Kelly verarbeitet Geschichten. Sie gräbt zwischen alten und aktuellen Zeichen und spielt mit eigensinnigen Formen, um diese weiterzuerzählen. Ihre Liebe für das multimediale Gestalten von Geschichten im öffentlichen Raum treibt sie dazu, den Prozess anhand von Workshops und Treffen mit lokalen und internationalen Gruppen zu öffnen. So entdeckt sie unvertraute „Sprachen“ und bewundert die Magie der Verbindungen. Dem Unbekannten Platz zu geben und zu folgen, ist ihre Orientierung. Fiona Kelly bietet am Standort Donaustraße Kurse im Storytelling an und arbeitet mit Text, Musik, Performance, Film, Bild und Installation.
Frank Janssen
macht digitale Kunst, darunter Erzählprojekte (digitale Graphic Novels), Installationen und malt und zeichnet digital.
Dazu war er lange Minecraftnerd. Außerdem erstellt er mit Schulklassen virtuelle Schulhöfe mit 3D Projekten: 3d-tour.linsenspektrum.de/de/tour/735hn128k
Er gibt Workshop bei YoungArts für Malen nach Musik, digitales Zeichnen und Trickfilm. Zudem ist er Kunstlehrer am Campus Rütli.
Projekte:
instagram.com/soundprints_1
paedagogische-werkstatt.com/kulturelle-bildung/ausstellungsreihe/soundprints-2024
Helena Hernández
Helena Hernández ist eine multidisziplinäre Künstlerin, begeistert von Miniaturen, Essen und Klettern und leitet Workshops am Standort Hertzbergplatz.
Helena Hernández ist eine mexikanische Künstlerin mit Sitz in Berlin. Sie hat in Mexiko, in der Schweiz und in Österreich studiert.
Das Zeichnen in ihren vielen Formen ist für ihre Praxis von zentraler Bedeutung aber ihre Leidenschaft für das Experimentieren mit anderen Disziplinen führte sie dazu, eine neue Art der Kommunikation mit Textilien zu finden.
Ihre Arbeit umfasst viele Ansätze innerhalb des Fachgebiets, von Illustrationen bis hin zu ortsspezifischen Arbeiten und Installationen. Ihre Arbeit ist inspiriert vom sozialen Dialog und der Möglichkeit, vielfältige Perspektiven auf den Alltag zu eröffnen.
Als POC und nicht-binäre Person hat sie im Blick wie wichtig es ist, Gefühle und Emotionen durch künstlerische Praktiken auszudrücken.
Jana Sophia Nolle
Jana Sophia Nolle ist eine international tätige Konzeptkünstlerin, die in Berlin lebt und arbeitet. In ihrer interdisziplinären Praxis untersucht sie mit Fotografie, Video und Installation sozio-politische Fragen von Raum, Klasse und Zugehörigkeit. Ihre Arbeiten verbinden künstlerische Recherche mit gesellschaftlicher Analyse, insbesondere zu Themen wie Wohnen und Wohnungslosigkeit.
Seit 2019 ist sie mit der Catharine Clark Gallery in San Francisco verbunden. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt, zuletzt unter anderem im Museum Giersch der Goethe-Universität Frankfurt, im Bauhaus Museum Weimar, im Sprengel Museum Hannover, im Haus am Kleistpark Berlin, in der Weserburg Museum für moderne Kunst Bremen sowie im Torrance Art Museum in Los Angeles.
Nolle studierte Violence, Conflict and Development (MSc) an der SOAS University of London sowie Fotografie an der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin. Ihre interdisziplinäre Praxis bewegt sich an der Schnittstelle von Recherche, Beobachtung und Dokumentation und umfasst Fotografie, Video und Installation.
In ihren Arbeiten untersucht sie sozio-politische Strukturen von Raum, Klasse und Zugehörigkeit. Oft entstehen ihre Projekte in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Gemeinschaften und entfalten sich im öffentlichen wie im privaten Raum. Dabei hinterfragt sie die Grenzen dieser Sphären und macht gesellschaftliche Ungleichheiten sowie Mechanismen von Sichtbarkeit und Ausschluss erfahrbar.
Langfristige Projekte wie Living Room und Blue Blanket widmen sich der Konstruktion von „Zuhause“ und den komplexen Realitäten von Wohnungslosigkeit. Auf Grundlage umfangreicher Recherchen in den USA und Deutschland entwickelt Nolle eine künstlerische Forschung zu räumlichen Strategien von Menschen ohne festen Wohnsitz und eröffnet neue Perspektiven auf deren Lebensrealitäten.
Jens Reinert
Als vielseitiger Künstler möchte Jens Reinert die Faszination und Freude weitergeben, die im kreativen Selbermachen steckt.
new.heimat.de/home/jens-reinert
bbk-kulturwerk.de/kioer/kuenstlerdatenbank/profil/jens-reinert
Durch seine eigene künstlerische Arbeit hat Jens Reinert viele Erfahrungen mit verschiedenen Techniken und Themen, und arbeitet seit langem gerne mit Kindern und Jugendlichen. Dabei stehen das Entdecken der eigenen Ausdrucksmöglichkeiten und der Spaß am Ausprobieren im Vordergrund.
An der Jugendkunstschule Neukölln und anderen Schulen im Stadtteil leitet er Workshops und AGs zu Malerei (nach Musik), Trickfilm und Comic.
Foto: © Jens Reinert
Katharina Iva Nagel
Katharina Iva Nagel ist Tänzerin, Choreographin und realisiert partizipative Tanzprojekte mit vielen unterschiedlichen Menschen. Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf Tanzimprovisation, Site-Specific-Performance und der Erforschung von Themen wie Identität, Ausgrenzung und Zugehörigkeiten mit tänzerischen Mitteln.
In Katharinas Projekten steht das Training der körperlichen Ausdrucksfähigkeit, die eigenen Ideen der Teilnehmer*innen und die Freude am Tanzen im Vordergrund. Dabei interessiert sie sich besonders dafür, wie sich künstlerische Prozesse gleichwertig mit vielen verschiedenen Stimmen gestalten lassen und wir Tanz als ganz eigene Sprache nutzen können, um miteinander in Kontakt zu treten und gewöhnliche und besondere Orte zu verwandeln.
Marc Müller
Sein Fokus liegt sein Fokus darauf Kinder und Jugendliche in Design, Kunst und digitaler Bildbearbeitung zu coachen.
Professioneller Illustrator, Designer und Animator, freischaffender Künstler im Dienst der Jugendkunstschule Neukölln. Sein Fokus liegt sein Fokus darauf Kinder und Jugendliche in Design, Kunst und digitaler Bildbearbeitung zu coachen. Ob im Offenen Atelier am Standort Hertzbergplatz oder vor Ort in Schul-AGs in Neukölln bietet er kreative Kurse an, ebnet Sprachbarrieren und ermutigt auch familiär und sozial benachteiligten Kinder in ihrer Kreativität.
Momo Bera
Momo Bera (*1994) und ist eine multimedial arbeitende Künstlerin und Lyrikerin aus Berlin.
Sie studierte Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin in der Klasse Favre. Momentan verbindet Momo reduzierte, sowie alltagsnahe Materialien mit kulturell codierten Symbolen zu poetischen, raumbezogenen Arrangements und verhandelt dabei Fragen von Emotion, Identität und Wahrnehmung. Sie interessiert sich außerdem dafür, das Format der performativen Lesung für sich weiter zu erschließen. Momo ist zudem Teil des ad hoc Lyrikkollektivs.
Natalia Kepesz
Natalia Kepesz ist eine in Berlin lebende Fotokünstlerin. In ihrer Arbeit verbindet sie persönliche Erinnerung mit gesellschaftlichen Themen wie Identität, Trauma und den Auswirkungen politischer Instabilität, insbesondere in Osteuropa.

Nele Konopka
In diversen musikalischen und künstlerischen Projekten forscht und produziert Nele und bezieht dabei immer Position.
Seit über 15 Jahren als Multiinstrumentalistin tätig, gibt sie ihr Wissen in unterschiedlichen künstlerischen Bereichen weiter. Im YoungArts leitet sie seit drei Jahren Workshops, darunter regelmäßig den Kurs Stop-Trick-Animation. Zusätzlich bietet sie für Schulklassen ein- bis fünftägige Workshops an. Inhalte und Techniken werden individuell, zielgruppengerecht angeboten und umfassen Zeichnen, Drucken, Sprühen, Bauen, Virtuelle Realität, Stop-Trick-Animation sowie Soundproduktion.
Foto: © Nele Konopka
Homepage
Niamh Lawlor
Niamh Lawlor ist eine sozial engagierte Künstlerin, die mit einer Vielzahl von Medien und Verfahren arbeitet. Als sozial engagierte Künstlerin mit einem Hintergrund in formalen Bildhauerprozessen und ort-spezifische Installationen im Bereich der Mischtechniken arbeite ich gerne spielerisch und kooperativ mit Einzelpersonen und Gruppen in interkulturellen Kontexten zusammen und initiiere dabei integrative und kreative Prozesse. Kunst ist für mich Kommunikation und Ausdruck, wobei der „Prozess“ dem „Produkt“ gleichkommt.
Im Bewusstsein der Grenzen und Überschneidungen zwischen Kunst, Aktivismus, Bildung und Therapie habe ich mich zur Dramatherapeutin mit einer Heilpraktikerin-Zulassung für Psychotherapie weitergebildet. Als, Kunstvermittlerin und Therapeutin umfasst meine Arbeit Interventionen, die durch individuelle Kreativität die persönliche Handlungsfähigkeit fördern, unabhängig vom Alter.
Özgür Erkök
Özgür Erkök ist multidisziplinärer Künstler und veranstaltet Workshops zu den Themen Comics, Manga und Kostüm am Standort Hertzbergplatz
Der multidisziplinär arbeitende Künstler Özgür Erkök beschäftigt sich vor allem mit Gender und Alltäglichem. Er ist Performer, Kostüm- und Bühnenbildner, Zeichner, Stimmkünstler, Musik- und Videoproduzent und Kurator. Özgür hat bereits viele Performances, Ausstellungen und Workshop-Projekte realisiert und ist Mitglied des Ha Za Vu Zu Kunst-Kollektivs in Istanbul und des Bühnen-Kollektivs Rampen Fau, Berlin. Er leitet Comics- und Manga-Kurse, Kostüm-Workshops und Schul-AGs. Außerdem entwickelt er experimentelle Workshops am Standort Hertzbergplatz.
Multidisipliner sanatçı toplumsal cinsiyet ve gündelik hayat politikaları üzerine çalışmaktadır. Performans, kostüm ve sahne tasarımi, çizim, vokal, müzik ve video yapımcılığı ve küratörlük alanlarında üretimini sürdürmektedir. birçok performans, sergi ve atölye
gerçekleştirmiştir. Ha Za Vu Zu sanat kollektifinin (İstanbul) ve Rampen Fau sahne kolektifinin (Berlin) üyesidir. Young Arts’da Çizgiroman & manga, kostüm atölyeleri ve Neukölln okullları için sanat dersleri yürütmektedir ve deneysel workshoplar tasarlamaktadır.
Multidisciplinary artist works on gender and everyday-life politics. Performer, costume-stage designer, drawer, vocal worker, music and video producer and curator. Realized many performances, exhibitions and workshop projects. Member of the art collective Ha Za Vu Zu (Istanbul) and stage collective Rampen Fau (Berlin). Comics and Manga, costume-workshops and School AG conductor at Young Arts Donaustraße where he develops experimental workshops.
Patricia Morosan
Patricia Morosan ist eine mehrfach ausgezeichnete Künstlerin, die mit Fotografie und Film arbeitet. Ihre wichtigsten Themen sind Erinnerung und Identität.
Patricia Morosan arbeitet mit Fotografie und Film. In ihrer poetischen Arbeit verhandelt sie die Dualität von Erinnerung und Identität. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt und befinden sich in verschiedenen staatlichen und privaten Sammlungen. Sie erhielt mehrfach Auszeichnungen und Nominierungen. Seit 2016 entwickelt sie Bildungs- und Kunstvermittlungsprojekte für Jugendliche. In diesem Zusammenhang arbeitete sie mit Lisa e.V., Artistania e.V. und der Alfred-Nobel-Schule zusammen. Am Standort Donaustraße bietet sie fotografische Projekte an.
Sabine Kelka
Sabine Kelka arbeitet in den Bereichen Installationskunst, Tape Art und Siebdruck und regt zu kritischen Dialogen mit der Umwelt an.
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Sabine Kelka ist Künstlerin und Designerin mit großer Leidenschaft für kreative Techniken, Material und experimentelle Gestaltung. Sie macht Installationen, Tape Art und Siebdruck. Im Young Arts Neukölln gibt sie seit 2017 regelmäßig Kurse im Bereich Urban Art, Graffiti, Fotografie, Modellbau und Siebdruck. Hierbei gibt sie viel kreativen Freiraum und regt zu kritischen Dialogen mit der Umwelt an. Zurzeit leitet sie wöchentlich eine AG im Bereich Siebdruck am Standort Donaustraße und gibt zudem Ferienkurse.
Ute Vauk-Ogawa
Die vielteiligen Rauminstallationen von Ute Vauk-Ogawa lassen sich als poetische Anmerkungen zu aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen deuten.
Ute Vauk-Ogawa leitet am Standort Hertzbergplatz das Offene Dienstagsatelier für Skulpturen und Druckgrafik. Dieses ist eine ergebnisoffene, lustvoll experimentelle Erfinder*innenwerkstatt. Neben den traditionellen Werkstoffen mit all ihren Möglichkeiten (Ton, Gips, Holz, Farben, Draht, Papier), wird den Kindern eine Fülle von haptisch, optisch und sinnlich interessanten Materialien und Objekten angeboten, die – ihres ursprünglichen Zweckes entbunden und unkonventionell bearbeitet – zu phantastischen Skulpturen und Raum-, Wand- und Bodeninstallationen werden können.
Foto: ©vauk-ogawa,VG-Bildkunst